Hessisches Stiftungsverzeichnis

Informationen gemäß §17a Hessisches Stiftungsgesetz

Name der Stiftung
EpilepSIE-Stiftung der Diakonie in Hessen (nicht rechtsfähig)
c/o
Diakonisches Werk Hochtaunus
Anschrift
Heuchelheimer Straße 20, 61348 Bad Homburg
Rechtsnatur
kirchliche Stiftung des bürgerlichen Rechts
Sitz der Stiftung
Frankfurt am Main
Zweck gemäß Stiftungsverfassung
Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens. Die Stiftung hilft hessenweit Menschen mit Epilepsien, insbesondere durch die Finanzierung von Beratungs- und weiteren Hilfsangeboten. Sie informiert die Öffentlichkeit über die Erkrankung und trägt so dazu bei, die gesellschaftlichen Vorurteile und Unwissenheit gegenüber dem Krankheitsbild abzubauen.
Vertretungsberechtigtes Organ
Vorstand Stiftung Diakonie Hessen Nassau
Vertretungsberechtigte Person(en)
Rudolf Herfurth - Vors. Prof. Bernhard Meyer - stv. Vors. Dipl.-W.Ing. Wilfried Knapp - Stiftungsdirektor
Art der Vertretungsberechtigung
Zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam
Datum der Genehmigung / Anerkennung
08.12.2010
Aufsichtsbehörde

Weitere Informationen

Informationen aus freiwilligen Angaben bzw. Veröffentlichungsermächtigungen der Stiftungen

Stifter/in
Diakonisches Werk Hochtaunus
Zusätzliche Informationen/Stiftungsportrait
Die EpilepSIE-Stiftung wurde Ende 2010 als Unterstiftung der Stiftung Diakonie in Hessen und Nassau gegründet. Die Stiftung unterstützt Menschen in Hessen, die von einer Epilepsie betroffen sind. Sie holt die Krankheit aus der Tabuzone heraus und setzt sich für einen offenen Dialog ein. Etwa 0,5 bis 1 Prozent der Bevölkerung leidet an einer Form der Epilepsie. Die Erkrankung trifft trifft insbesondere in der Kindheit und Jugend sowie ab dem 60. Lebensjahr auf. In Hessen schätzt man, dass etwa 40.000 Menschen erkrankt sind. Indirekt sind auch deren Familien, die Kindertagesstätten und Schulen, Arbeitgeber und das weitere Umfeld betroffen. Die Stiftung befindet sich noch in der Aufbauphase. Um ihre Zwecke zu verwirklichen, bittet sie um Spenden und Zustiftungen. Bis auf weiteres besteht keine Antragsmöglichkeit. Wer heute die Diagnose Epilepsie erhält hat - sofern das passende Medikament gefunden und der Patient gut eingestellt wird - zu 70% die Chance auf ein anfallsfreies Leben. Etwa 10% erfahren eine deutliche Verbesserung Ihrer Lebenssituation, bei ca. 20% der Betroffenen gelingt dies jedoch nicht. Für sie bedeutet die Erkrankung eine große, vor allem auch psychische Belastung. In Hessen gibt es derzeit nur 4 psychosoziale Beratungsstellen für Betroffene und deren Angehörige. Eine daqvon befindet sich im Diakonischen Werk Hochtaunus in Bad Homburg, wo auch das Stiftungsbüro ansässig ist.
Webseite
http://www.epilepsie-stiftung.de
Ansprechpartner/in
Michael Hibler Leiter Diakonisches Werk Hochtaunus
Telefon
06172 / 30 88 03
E-Mail
info@epilepsie-stiftung.de
Fax
06172 / 30 88 37
Bankverbindung
Landesbank Hessen-Thüringen, BLZ 500 500 00, Konto-Nr. 50 443 602 03
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